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<pre>Gegen die Geißböcke machte es sich bezahlt, dass Martin Schmidt in der Vorbereitung vor allem das Zustellen der gegnerischen Laufwege trainieren ließ. Gegen die Rheinländer kam der FSV erstmals überhaupt gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte ohne Gegentor davon.  <p> Video: Hertha-Coach Pal Dardai nach dem 0:0 beim FC Bayern. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p>  Auf dem Weg dorthin hat das Team von Martin Schmidt erst am vergangenen Wochenende wieder einen Meilenstein gesetzt. Und zwar in den Rasen der Wolfsburger Volkswagen Arena, wo dem dort beheimateten Verfolger ein eminent wichtiger Punkt abgetrotzt wurde (1:1). <p> Dass hochkarätige Innenverteidiger auch in Sachsen nicht auf den Bäumen wachsen, zeigte gleichfalls die Partie gegen die Rautenträger auf, in der der damals gesperrte Marvin Compper insbesondere bei den gegnerischen Standards an allen Ecken und Ende fehlte. <p>  Angesichts eines schlussendlich zu konstatierenden Chancenverhältnisses von 8:2 ist es schließlich einfach nur bitter, dass der rheinische Rivale einen 2:1-Erfolg bejubelte — zumal sich Köln bis zum etwas zufälligen Ausgleich gar nicht so recht für das Punkten zu interessieren schien.  </pre>


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<pre>Kümmerliche fünf Saisontreffer müssen geradezu zu der Schlussfolgerung führen, dass das enttäuschende Abschneiden auf einen veritablen Systemfehler zurückzuführen ist.  <p> Von der Dirk Schuster damals in Aussicht gestellten Qual der Wahl kann zumindest aktuell keine Rede mehr sein; umso erfreulicher ist es deshalb für die bayrischen Schwaben, dass wenigstens der neue Trainer hält, was man sich von ihm versprochen hat.  <p>  Das Bigpoint-Duell um die internationalen Startplätze lässt sich für die Gastgeber allerdings gleich aus mehreren Gründen vielversprechend an: So kann die Mannschaft von Domenico Tedesco unter anderem auf eine bemerkenswert stabile Bilanz gegen die Kraichgauer verweisen. <p> Sieben der bisherigen 16 Heimpartien konnten die Mainzer für sich entscheiden, drei endeten remis und sechs wurden verloren. <p>  Dies wird umso deutlicher, wenn ein etwas genauerer Blick auf die bisherigen Ergebnisse geworfen wird: Volle Dreier kamen für die Truppe von Niko Kovac bislang schließlich nur bei den Abstiegskandidaten aus Ingolstadt, Hamburg und Bremen herum.  </pre> 


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<pre> Leverkusen hat in der Fremde nur zwei von acht Bundesliga-Spielen für sich entschieden.  <p> Gegen den vom Punktgewinn in München erkennbar euphorisierten Aufsteiger mussten sich die Mainzer zunächst einmal vielmehr mit Haut und Haaren einer echten Übermacht erwehren.  <p>  Infolge des bitteren Ausgleichs blickten die Gastgeber mit zwiespältigen Gefühlen auf den königlichen Auftakt zurück, der sich nur beinahe zum großen Befreiungsschlag entwickelt hätte. <p>  Noch halten sich jedoch freilich die Hinweise darauf in Grenzen, dass die Münchner Grüppchen derart unüberbrückbare Differenzen trennen. Vielmehr verspricht der fortan prall gefüllte Kalender dafür zu sorgen, dass kaum noch ein böses Wort nach außen dringt. <p>  Dass dieser Absturz erheblich an dem Ukrainer nagt, ist nicht zuletzt auf die ihm eigentlich zugedachte Rolle als Heilsbringer zurückzuführen: Da es für die Bremer unter seiner Führung zunächst kontinuierlich aufwärts ging, war der Coach offenkundig nicht auf die aktuelle Krise vorbereitet.  </pre>


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<pre> FCI-Coach Maik Walpurgis sah seine Elf auf Augenhöhe: „Es ist sehr bitter, wenn man spielerisch und taktisch eigentlich alles im Griff hat und dann zehn Minuten vor Schluss den Ausgleich kassiert.“  <p> Derweil herrscht in der Offensive momentan fast schon ein Überangebot an qualifizierten Fachkräften. Leidtragender dieser Situation war zuletzt insbesondere Thomas Müller, der im vorweihnachtlichen Spitzenspiel zum wiederholten Male auf der Bank Platz nehmen musste.   <p> Nachdem die Anhänger ihrem Klub dank der neuen Harmonie vor der Länderspielpause selbst ein 0:3 gegen Köln verziehen, wurden die Fans jüngst gegen die Hertha wieder mit einem besonders emotionalen Erfolg verzückt — der Siegtreffer in der Nachspielzeit ließ die Veltins Arena in ihren Grundfesten erzittern. <p>  Rangnick: „Wir kriegen nach einem Abspielfehler das Tor innerhalb von vier Sekunden. Mit dazu beigetragen hat das nicht vorhandene Umschaltverhalten von allen Abwehrspielern, die vorn waren. Wir hatten heute zu viele Spieler, die nicht ihre Normalform hatten.“  <p> Wie inzwischen feststeht, wird Szalai für sechs Wochen ausfallen! Was die Rheinhessen derzeit jedoch mehr auszeichnet als ihr Sturm, ist ihre bärenstarke Verteidigung, die während der letzten drei Bundesliga-Einsätze dichthielt.  </pre>


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<pre> „Die waren effektiv, das fehlt uns auch ein bisschen“. Ansonsten „war das ganze Spiel stark“.  <p> Überdies lassen die nunmehr zu absolvierenden Prüfungen vermuten, dass sich auch der Halt auf Rang sechs nur als ein kurzer Zwischenstopp erweist; gegen Hoffenheim und Leverkusen droht es schon an den kommenden beiden Wochenenden noch ein bisschen weiter abwärts zu gehen.  <p>  Mit dem FSV Mainz 05 wartet eine besonders harte Nuss auf den FC Schalke. Die Rheinhessen präsentieren sich in der laufenden Saison insbesondere in fremden Stadien sehr stark. Die Elf von Martin Schmidt hat fast doppelt so viele Zähler in der Fremde geholt wie zuhause und belegt in der Auswärtstabelle den dritten Rang. <p>  Aber nicht nur der Leipzig-Torhüter ist in Topform, sondern auch die Offensive bestehend aus Marcel Sabitzer, Yussuf Poulsen und Timo Werner.  <p> Die Hoffnungen in Nürnberg waren nach der „Nullnummer“ gegen Dortmund groß, doch der nächste Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten.  </pre>


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